Dramatische Lage
Die Zahl von lediglich 206.600 neu gebauten Wohnungen sei „schockierend niedrig“. Damit sei der Wohnungsneubau im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 18 Prozent zurückgegangen. Die Neubau-Bilanz erreiche damit den niedrigsten Wert seit 13 Jahren. Das zeige schonungslos: „Deutschland steckt in einer tiefen strukturellen Wohnbaukrise. Wir liegen weiter unter dem gesellschaftlich notwendigen Bedarf von 400.000 Wohnungen pro Jahr“, so das Verbändebündnis Wohnungsbau, in dem sich die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IGBAU) gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Bundesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) unter dem Vorsitz von Dr. HannesZapf zusammengeschlossen haben.
„Dass sich der Wohnungsneubau trotz eines immer größeren Wohnungsmangels negativ entwickelt, ist eine Hiobsbotschaft – vor allem für Hunderttausende von Menschen, die dringend eine bezahlbare Wohnung brauchen. Aber auch für die Branche, der mehr und mehr die Produktionskapazitäten wegbrechen, die eigentlich für einen funktionierenden Wohnungsneubau dringend gebraucht würden. Und natürlich auch für die Bundesregierung, die ein ‚Bauen, bauen, bauen.‘ versprochen hatte“, erklärt das Verbändebündnis Wohnungsbau.
Die vollständige Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) finden Sie unter:
https://www.dgfm.de/aktuelles/artikel/statement-fertigstellungen-2025