Gesprächsrunde Wohnungsbautag 2026
Dr. Hannes Zapf diskutierte gemeinsam mit MdB Michael Kießling (CSU), ordentliches Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), , Christian Bruch, Geschäftsführer der DGfM, Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. über die im Koalitionsvertrag vereinbarte Förderung für die private Wohneigentumsbildung – für die es bisher keinen einvernehmlichen Vorschlag der großen Koalition gibt.
Dabei nimmt der Staat für jedes zusätzlich gebaute Haus ein Vielfaches an Steuern ein, verglichen mit der Höhe der Ausgaben für die für Förderung! Eine zusätzliche Möglichkeit wäre die degressive Abschreibung für privatgenutztes Wohneigentum zuzulassen, die ebenfalls zu mehr Wohnungsneubau führen würde.
Gerade durch die massive Eintrübung der wirtschaftlichen Stimmung durch den Iran-Krieg wäre ein zusätzlicher wirksamer Impuls für die Wohnungsbau-Unternehmen von hoher Bedeutung. In der Vergangenheit ist die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums in Krisenzeiten durch mehr Wohnungsbau ja nachweislich bereits gelungen.