Wohnungsbau-Tag 2026 Berlin

30.03.2026

Als Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (#DGfM sind wir Mitveranstalter des heutigen  #WohnungsBauTag.

Gemeinsam mit IG BAU, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, GdW Bundesverband Wohnungswirtschaft, Das Deutsche Baugewerbe, dem Deutschen Mieterbund und dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel machen wir deutlich: So kann es nicht weitergehen.

2026 werden nach Prognosen der Experten Dietmar Walberg und Arnt v. Bodelschwingh weniger als 200.000 neue Wohnungen entstehen, während bereits fast zehn Millionen Menschen in zu kleinen Wohnungen leben. Gleichzeitig wächst der Bedarf, auch weil die Haushalte aufgrund der Altersdemographie immer kleiner werden.

Das Thema funktionierender Wohnungsbau ist aber nicht nur eine soziale Frage, sondern auch Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Wir brauchen Wohnraum für Arbeitskräfte, Wachstum und gesellschaftliche Stabilität.

Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. unterstützt unser Bundesverband den Dialog für mehr bezahlbaren Wohnungsbau. Unser Vorstandsmitglied Dr. Hannes Zapf zeigt mit seiner Position eine wichtige Stellschraube auf, mit der es gelingen kann, politische Ziele, Baustandards und Finanzierung zu verknüpfen:
 
„Die Baupolitik muss endlich da ansetzen, wo der Schuh am meisten drückt: Wir bauen zu wenig neue Wohnungen. Dennoch gibt es kein Förderprogramm mit dem einzigen und klaren Förderziel: mehr Wohnungsbau! Ob Energieeffizienz, Klimaschutz oder Preisbindungen – die staatliche Förderung ist immer mit Auflagen verbunden, deren Mehrkosten erstattet werden. So wird keine einzige zusätzliche Wohnung gebaut. Daher muss der Gebäude-Typ E nicht nur rechtlich abgesichert, sondern auch förderfähig werden.“
 

Auf den Punkt gebracht:

  • Weniger Bürokratie, beschleunigte Genehmigungsverfahren (Stichwort #FastLane) einfacheres Bauen, mehr verlässlichere und gezieltere Förderung
  • Senkung der Baukosten durch einfachere Standards wie „Gebäudetyp E“
  • Gezielte Förderung auch für den sozialen und bezahlbaren Wohnraum
  • Rechtlich klare Regeln für Bauherren und Unternehmen
  • Mehr Planungssicherheit um Investitionen wieder attraktiver zu machen